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Marco Schrank Kurze Straße 10 74177 Bad Friedrichshall |
Marco ist MarcoohneHut und Strack obendrein. Er ist einer der "Erfinder" der Idee des Schuhkartons im Internet namens "lebedienacht" - die Idee, dass Kreativität nie verschwendet werden sollte, schon gar nicht, wenn sie andere motivieren kann, besser zu sein, Gedanken des Mitmenschen nachzuverfolgen, und wenn dann am Ende etwas Verständnis und Verstandenwerden dabei herauskommt, dann sind wir alle dem näher gekommen, was ein besseres Miteinander und Toleranz fördert.
Darum geht es doch, das Beste aus dem Hier und Jetzt machen. Kunst, Kreativität, Musik stehen am Ende eines Prozesses und doch sind alles nur Faktoren, sie sind nie "fertig", denn wenn dies alles weiter leben sollte, dann sind sie Puzzlestücke für ein anderes und hoffentlich besseres Morgen.
Damit ist der Kampf den Oberflächlichkeiten dieser Welt erklärt. Natürlich kann nicht immer alles tiefgründig, bierernst und durchdringend-unverständlich sein, denn so wie Kunst auch banal, witzig und klein sein kann, so unwichtig sind die Aufgeregtheiten des Alltags manchmal.
Das Denken aber darf nicht verlernt werden. Es kann Sorgen bereiten, wenn man sieht wie viele Medien eine verkomplizierte Welt einfach erklären und nur noch über das (meist aufsehenerregende bis spektakuläre) Ergebnis berichten, nicht mehr jedoch über die Faktoren, die dazu geführt haben. Diese bzw. einige davon aber benötigen wir, um zu verstehen, zu urteilen. Tun wir es nicht, haben wir Angst, Angst vor dem Unbekannten, wir vor-urteilen. Das Klima in der Gesellschaft ändert sich so zum Unguten...
War das noch verständlich als uns unsere Oma mit einem Kinderbuch in der Hand den Unterschied zwischen Gut und Böse erklärte, so muss eine solche Vereinfachung in Zeiten vernetzter Strukturen in allen Bereichen scheitern. Vielleicht versteht man die Welt manchmal besser, wenn man den Blick aufs Kleine lenkt. Vielleicht genügt wieder einmal ein Blick in den eigenen Schuhkarton, in dem alte Skizzen, Gedichte, Texte und Erinnerungen, verstaubte Musikkassetten und Eintrittskarten für längst gelebte, fast vergessene Ereignisse liegen. Vielleicht schult das unsere Neugierde, mehr wissen zu wollen...
Marcos Leidenschaft ist die Musik - sie bewegt in allen ihren Fassetten, und wer nicht hören kann, ist ärmer, aber ein Schallplattenunterhalter kann hörend machen und Sensibilitäten schaffen. Raus aus dem alten Trott der multimedialen Verdummung mit sich ständig reproduzierenden Musikmustern. In alter Musik (Soul, Funk und Jazz) liegt ein Großteil der Zukunft verborgen, und leider muss man fürchten, dass immer mehr Menschen meinen "DJ" sei in erster Linie die Ausstellung der eigenen Persönlichkeit im hedonistischen Kampfgetümmel auf den Tanzfluren dieser Republik. Das darf man anders sehen, ohne den Anspruch zu verlieren. Es geht um die Gemeinsamkeit, die Einheit in diesen Tanzflächenmomenten (lebedienacht). Mehr Mut, mehr Liebe und mehr Freude an der Musik, weniger Show, weniger Verstecken, weniger Glitzer.
Weg von der Oberfläche...
...und hinein in die Welt aus schwarzem Vinyl, das sich tausendfach türmt.
Und was sonst: Politik und Geschichte. Die Welt von heute will verstanden werden. Und es ist so verflucht schwierig.
Konsequent: das Jurastudium in Augsburg, München und Tübingen. Referendariat in Mosbach, Tallinn und Riga (ja, welche Stadt passt nicht richtig in die Reihe ;-)). Und nun? Rechtsanwalt, um all die kleinen und größeren Probleme im Sinne der Menschen zu lösen. Den Rechtsfrieden wieder herzustellen, mag eine größere Leistung sein, als nach Gerechtigkeit zu suchen.
Und noch: Liebe zum Langlauf und zur Natur, Begeisterung für das Geschirrspülen, trockene Rotweine, Kinski und andere Filmmomente, Akira und mehr mehr mehr...
